Max Planck: [1944]

“Als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.
Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich. 

Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.
Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht -, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!

Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott!

Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.”

(Quelle: Archiv zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft, Abt. Va, Rep. 11 Planck, Nr. 1797.)

Amit Goswami, Physiker:

“Die modernen Paradoxien der Wissenschaft lassen sich lösen – wenn man annimmt, dass das Universum nicht aus Materie, sondern aus Bewusstsein besteht.”

Thure von Uexküll:

“Die Physiker glauben längst wieder an den lieben Gott, nur die Mediziner glauben noch an die Physiker”

Werner Heisenberg (Schüler von Max Planck):

„Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“

Albert Einstein:

„Ein begrenztes Maß an Wissen führt uns von Gott hinweg, ein erhöhtes Maß wieder zu Gott zurück.“

Max Planck (1926):

“Es hat Zeiten gegeben, in denen sich Philosophie und Naturwissenschaft fremd und unfreundlich gegenüberstanden. Diese Zeiten sind längst vorüber. Die Philosophen haben eingesehen, dass es nicht angängig ist, den Naturforschern Vorschriften zu machen, nach welchen Methoden und zu welchen Zielen hin sie arbeiten sollen, und die Naturforscher sind sich klar darüber geworden, dass der Ausgangspunkt ihrer Forschungen nicht in den Sinneswahrnehmungen allein gelegen ist und dass auch die Naturwissenschaft ohne eine gewisse Dosis Metaphysik nicht auskommen kann.

Niels Bohr soll anlässlich seines China-Aufenthaltes 1937 gesagt haben:

“Das Chi ist das Äquivalent des modernen Quantenfeldes.”

Der Physiker Sir Arthur Eddington schrieb bereits Anfang der dreißiger Jahre:

“Der Stoff der Welt ist ein Geist-Stoff”.

 Albert Einstein:

“Körper und Seele sind nicht zwei verschiedene Dinge, sondern nur zwei Arten der Wahrnehmung derselben Sache.”

Pierre Teilhard de Chardin:

“Irgendwann, wenn wir einmal Winde, Wellen, Gezeiten und Schwerkraft beherrschen, werden wir statt Gott die Energien der Liebe anrufen. Dann wird der Mensch zum zweiten Mal in der Geschichte der Welt das Feuer entdeckt haben.“

Elif Shafak in „Die vierzig Geheimnisse der Liebe“

„Spiritualität ist nicht einfach eine neue Sauce für das gleiche alte Gericht. Sie lässt sich unserem Leben nicht hinzufügen, ohne dass das Leben tiefgreifende Veränderungen erfährt.”